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Page # 587

Monuments Men
ID:
USA, Deutschland 2014
Comments:
Director: George Clooney
Screenplay: George Clooney, Grant Heslov, Robert M. Edsel, Bret Witter
Producer: Grant Heslov, George Clooney
Cast: George Clooney, Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin, Bob Balaban, Hugh Bonneville, Cate Blanchett, Dimitri Leonidas
Genre: Kriegs Drama, Kriegsabenteuer Komödie, Literaturverfilmung

Running Time: 118
Aspect Ratio:  2.35:1 (NTSC 16:9 Widescreen (2,35:1 - anamorph))
Sound: Dolby Digital 5.1
Subtitles:
Features:
Studio:  Columbia Pictures DVD Region:  1
DVD Release:  Discs:  1 (Quicktime) []
Purchase: 
Reviews:  US-Kunstexperten spüren NS-Beutekunst im 2. Weltkrieg nach: In einem Wettlauf gegen die Zeit versucht das Monuments Men-Team von George Clooney und Matt Damon während des Zweiten Weltkriegs bedeutende Kunstschätze in Sicherheit zu bringen. Nicht monumental, aber trotzdem sehenswert. Starbesetzte, aufregende Schatzhatz.

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Die deutsch-amerikanische Ko-Produktion MONUMENTS MEN - UNGEWÖHNLICHE HELDEN basiert auf einer wahren Geschichte, in der eine Sondereinheit während des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten beauftragt wird, die größten Meisterwerke der Kunst aus den Händen der Nationalsozialisten zu befreien und an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Es ist eine schier unmögliche Mission: Die Kunstwerke befinden sich hinter den feindlichen Linien, und die deutsche Armee hat den strikten Befehl alles zu zerstören, sollte das Dritte Reich untergehen. Wie kann die Gruppe von sieben Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern, die sich eher mit Michelangelo als mit einem M-1 Sturmgewehr auskennen, überhaupt auf Erfolg hoffen? In einem Wettlauf gegen die Zeit sind die Monuments Men, wie sie genannt wurden, bereit, ihr Leben zu riskieren, um jahrhundertealte Kultur vor der Vernichtung zu bewahren und die Meisterwerke zu beschützen und zu verteidigen.

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Der Krieg in Europa bedroht neben Millionen Menschenleben auch unschätzbare Kulturgüter. US-Präsident Roosevelt setzt eine Spezialeinheit in Marsch, die Kunstwerke vor Kampfhandlungen und den Raubzügen der Nazis retten soll. Frank Stokes (Clooney), Kunstexperte und Offizier, stellt die Truppe zusammen: Drei Amerikaner (Bill Murray, John Goodman, Bob Balaban), ein Brite (Hugh Bonneville, "Downton Abbey") und ein Franzose (Jean "The Artist" Dujardin) nehmen im Sommer 1944 ihre gefährliche Arbeit auf. Infos bekommen sie von Résistance-Agentin Claire Simone (Cate Blanchett), die sich gut bei den braunen Kunstfans auskennt...

Ein bisschen Spaß muss sein, dachte Clooney und reicherte die Verfilmung von Robert M. Edsels Sachbuch mit einem Touch "Ocean's Eleven" und dem Abenteuerfeeling von Kriegsfilmen der Sixties an. Dabei wird der Schwung seiner fünften Regiearbeit immer wieder von Leerlauf ausgebremst und von zu häufigen Meditationen darüber, ob das Lächeln der Mona Lisa den Einsatz von Menschenleben wert sei. Sehenswert ist der Kinokassenmisserfolg allemal - wegen der (unterforderten) Stars, der edlen Ausstattung und des ehrenwerten Anliegens, ein lange vergessenes Kapitel der Geschichte aufzublättern.

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Die Nazis rauben in den von ihnen besetzten Ländern Kunstschätze und schaffen sie ins Reich. Als die Alliierten vorrücken, droht Hitler mit der Zerstörung der Kulturgüter. Der Kunsthistoriker Frank Stokes (George Clooney) soll mit einer Spezialeinheit aus Experten (u.a. Matt Damon) die Werke retten.

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INHALT:

Während der Zweite Weltkrieg über Europa hinwegrollt, wird der Kampf zwischen Hitlers Nazideutschland und den Alliierten nicht nur mit Panzern und Flugzeugen ausgefochten. In den von Deutschen besetzten Gebieten sind auch Kunstwissenschaftler in einen anderen Krieg verwickelt. Systematisch suchen sie Kunstwerke und bringen so die wichtigsten Kunstgegenstände der Moderne in ihre Gewalt. In Deutschland sollen sie entweder in die Sammlungen der Nazis eingehen oder – wenn sie den Kunstvorstellungen Hitlers nicht entsprechen – als ‘Entartete Kunst’ systematisch zerstört werden.

Lt. Commander Frank Stokes (George Clooney) ist einer der ersten Amerikaner, der die Tragweite dieses Verlustes versteht. Er drängt die Armee und die Museen dazu, eine Spezialeinheit zu gründen, um die europäische Kultur nicht den Flammen zu überlassen. Gemeinsam mit Museumskurator James Granger (Matt Damon) und Claire Simone (Cate Blanchett) werden sie als Monuments Men hinter die feindlichen Linien geschickt. Die Spezialeinheit aus Kunstwissenschaftlern und Museumsdirektoren soll in Nazideutschland nach gestohlenen Kunstwerken suchen und diese ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückbringen. Da sich die Kunstspezialisten zwar mit Gemälden und Skulpturen, aber nicht mit Gewehren und Sprengstoff auskennen, droht ihre Mission zu einem Himmelfahrtskommando zu werden. Doch um diese teils Jahrtausende alten Kulturschätze zu retten, riskieren diese Männer ihr Leben.

INFO:

Monuments Men – Ungewöhnliche Helden (OT: The Monuments Men) basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von Robert M. Edsel und Bret Witter, welches die Geschichte der Spezialeinheit in den elf Monaten zwischen der Landung in der Normandie und dem Ende des Zweiten Weltkriegs nachverfolgt.

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INHALT:

Deutschland gegen Ende des 2. Weltkriegs: Die Nazis haben große Mengen Kunstwerke in den besetzten Gebieten erbeutet, und die Wehrmacht hat Befehl, bei ihrem Rückzug verbleibenden Kulturgüter und damit die zivile Identität ihrer Feinde zu zerstören. Um das zu verhindern, wird der Konservator Frank Stokes (George Clooney) beauftragt, ein Team aus Experten aus Kunst und Architektur zusammenzustellen, das die geraubten oder bedrohten Schätze und Bauwerke aufspüren und sichern soll.

Er wirbt den befreundeten Kollegen James Granger (Matt Damon) an, der sich als Kunsthistoriker einen Namen gemacht hat und für den Reiz des bevorstehenden Abenteuers durchaus empfänglich ist. Dazu gesellen sich weitere Experten wie Richard Campbell (Bill Murray), ein Architekt aus Chicago, der Bildhauer Walter Garfield (John Goodman) und Preston Savitz (Bob Balaban).

So macht sich schließlich eine Handvoll Architekten und Kunstsachverständige nach einer kurzen militärischen Grundausbildung auf den Weg nach Europa, um im Kampfgetümmel nahe der Front ihrer gefährlichen Aufgabe nachzugehen. Unterstützt werden sie dabei von der französischen Kunsthistorikerin Rose Valland (Cate Blanchett), die zu diesem Zweck bereits mit der Résistance zusammenarbeitet...

INFO:

Die "Monuments Men" gab es tatsächlich: Es waren die Angehörigen der "Monuments, Fine Arts, and Archives Section" (MFAA), einer Einheit der US Army, die europäische Kunst und Kulturgüter schützen, sammeln, dokumentieren und den Eigentümern zurückgeben sollte. Über sie schrieben Robert M. Edsel und Bret Witter das in Deutschland unter dem Titel "Monuments Men: Auf der Jagd nach Hitlers Raubkunst" erschienene Buch, das als Vorlage des Filmes diente.

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Als der Zweite Weltkrieg sich dem Ende zuneigt und Nazideutschland an allen Fronten immer weiter zurückgedrängt wird, erlässt Hitler den Befehl, dass keine Kunstwerke für den Feind zurückgelassen werden sollen. Alles, was nicht mitzunehmen ist, soll vernichtet werden. Genau diese Zerstörung wertvoller, historischer Kunstwerke zu verhindern ist die Aufgabe des ungewöhnlichen amerikanischen Platoons um Anführer Frank Stokes (George Clooney). Zusammen mit seinem Freund James Granger (Matt Damon) und fünf weiteren Kunstexperten begibt sich Stokes direkt an die Westfront, um den Schaden, soweit dies möglich ist, einzudämmen. Doch seitens der Armee wird der Spezialeinheit hauptsächlich Unverständnis entgegen gebracht und die Männer, die von der Kunst weitaus mehr Ahnung haben als vom Krieg, müssen sich ihren Respekt hart erkämpfen...

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INHALT:

Im Frühjahr 1944 rekrutiert der amerikanische Kunsthistoriker Frank Stokes (George Clooney) sieben Experten für Malerei, Bildhauerei und Architektur, mit denen er an die europäische Front geht. Sein Auftrag ist ein doppelter: Zum einen sollen die Alliierten wichtige Monumente von den Bomben verschonen. Zum anderen soll er die über fünf Millionen Kunstwerke finden, die die Nazis gestohlen und versteckt haben. Franks Kollege James Granger (Matt Damon) kontaktiert in Paris die Museumskuratorin Claire Simone (Cate Blanchett), die viel weiß, dem Amerikaner aber zunächst nicht vertraut. Die Schatzsuche auf Europas Trümmerfeldern ist kniffliger als erwartet und nicht alle von Franks Männern überleben...

KRITIK:

Mit dem Kriegsdrama "Monuments Men – Ungewöhnliche Helden" setzt Regisseur George Clooney ("The Ides of March – Tage des Verrats", "Good Night, and Good Luck") den amerikanischen Kunstexperten ein Denkmal, die sich in der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs nach Europa wagten. Van Eycks Genter Altar und die Brügger Madonna von Michelangelo sind 1945 zusammen mit unzähligen Gemälden aus europäischen Sammlungen irgendwo auf deutschem und österreichischem Gebiet versteckt. Viele Werke drohen für immer zu verschwinden, zum Beispiel in Privatbesitz. Der erst kürzlich entdeckte Kunstschatz in einer Münchner Wohnung beweist, wie aktuell dieses Thema immer noch ist. Wegen Hitlers Nerobefehl vom März 1945, Deutschlands Infrastruktur zu zerstören, befürchten Frank Stokes und seine Männer zudem, dass auch die gebunkerte Raubkunst vernichtet werden soll.
Frank ist ein glühender Kunstliebhaber, der bei den amerikanischen Generälen an der Front rasch an seine Grenzen stößt: Sie wollen nicht auf die Bombardierung von Kulturdenkmälern verzichten, wenn sie dabei das Leben ihrer Soldaten gefährden. Der Film ist einerseits deutlich an der historischen Realität orientiert. So kommt auch einer Hitlerjungen vor, die in den letzten Kriegstagen auf verlorenem Posten kämpfen. Andererseits aber wirkt er auch wie ein patriotisches Erinnerungsalbum aus den Tagen, als die amerikanischen Soldaten in Europa als Befreier gefeiert wurden. So unterschiedlich Franks Männer auch sind, der Krieg bringt ihre edle Seite zum Vorschein: Einer schreibt seinem Vater geläutert einen Brief, ein anderer wird an Weihnachten wehmütig. James widersteht selbstverständlich Claires Einladung zu einem Liebesintermezzo, weil er ja daheim schon vergeben ist.

Der Krieg in seinen letzten Zügen wird in typischen Szenen aufgeblättert, vom Lazarett bis zur Ruhe auf einer Waldlichtung, die im Kugelhagel endet. Die Kunstwerke verliert der Film dabei zwischendurch aus den Augen. So rumpelt die Spannung häufig in ein Schlagloch. Insgesamt wirkt die Geschichte zu breit gefächert und etwas unschlüssig zusammengebaut.
FAZIT:

George Clooneys "Monuments Men – Ungewöhnliche Helden" wickelt seine Schatzsuche nach Nazi-Raubkunst auf den Trümmerfeldern des Zweiten Weltkriegs eher pflichtschuldig als leidenschaftlich ab.


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